Ansatz
Konflikte gehören zum Spektrum alltäglichen Zusammenlebens. Sie belasten das Miteinander. Dessen ungeachtet sind sie unerlässlich und gehören zum Entwicklungsprozess tragfähiger und vertrauensvoller Beziehungen zwischen Individuen und Gruppen. Ein Handeln, dass jedoch absichtsvoll physische oder psychische Verletzungen in Kauf nimmt, erzeugt Leid und lässt Spannungen eskalieren. Soweit braucht es nicht zu kommen. Stetiges Auftreten von Gewalt muss unterbunden werden. Ansonsten werden grenzüberschreitende Aggressionen schrittweise ein gewöhnlicher Bestandteil gemeinsamer Realität.
Konstruktive und wirkungsvolle Auseinandersetzungen brauchen individuelle, situative und gruppendynamische Voraussetzungen:
- Sind diese Voraussetzungen nicht vorhanden, so erhöht sich das Risiko einer Eskalation enorm.
- Werden Konflikte unzureichend bewältigt, so erhöht sich das Risiko einer Wiederholung auf dem nächst höheren Eskalationsniveau.
